Medizinisch geprüft von PD Dr. med. Arash Najafi · Stand: Oktober 2026
Kurz beantwortet
Die IRZ in Zürich behandelt Rückenschmerzen und Wirbelprobleme mit bildgesteuerten Eingriffen: die periradikuläre Therapie (PRT) bei Bandscheibenvorfall, Infiltration und Radiofrequenzablation bei Facetten- und ISG-Syndrom sowie die Vertebroplastie bei osteoporotischen Wirbelbrüchen. Unter CT-, Ultraschall- oder Fluoroskopie-Kontrolle werden Medikamente direkt dorthin gebracht, wo sie wirken.
Kreuzschmerzen sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit die häufigste Ursache für gesundheitliche Beeinträchtigungen. Und doch erhalten viele Betroffene jahrelang dieselben Empfehlungen: Physiotherapie, Schmerzgel, Ruhe. Gut gemeint, aber oft unzureichend, wenn der Schmerz bereits chronisch ist oder eine klare strukturelle Ursache hat.
Die interventionelle Schmerztherapie der Wirbelsäule ist dort besonders wirksam, wo konservative Massnahmen an ihre Grenzen stossen. Mit bildgebender Kontrolle – CT, Ultraschall oder Fluoroskopie – lassen sich Schmerzquellen auf den Millimeter genau lokalisieren. Medikamente werden direkt dorthin gebracht, wo sie wirken: an die gereizte Nervenwurzel, in das entzündete Facettengelenk, in das Iliosakralgelenk. Oder es werden gezielt Strukturen ausgeschaltet, die den Schmerz zum Gehirn leiten.
Das Ergebnis ist eine Präzision, die Tabletten nicht erreichen können.
Viele unserer Patienten haben seit Jahren nach dieser dritten Option gesucht.
Bei osteoporotischen Wirbelbrüchen bieten wir zusätzlich die Vertebroplastie an – ein Eingriff, der Schmerzen oft schon am Folgetag lindert und den Wirbel dauerhaft stabilisiert.
Unsere Behandlungen
Rücken & Wirbelsäule im Überblick
Bandscheibenvorfall
Wenn eine Bandscheibe auf eine Nervenwurzel drückt und durch eine Entzündungsreaktion Schmerzen ins Bein auslöst (Ischias), bringt die CT-gesteuerte periradikuläre Therapie (PRT) ein entzündungshemmendes Medikament direkt an den gereizten Nerv, präzise auf den Millimeter. Dieser kleine Eingriff kann sowohl diagnostisch als auch therapeutisch genutzt werden und in vielen Fällen entweder die Operationsindikation erhärten oder die Operation vermeiden.
Facettensyndrom
Arthrotisch veränderte Wirbelgelenke (Facettengelenke) sind eine häufige, oft unterschätzte Schmerzquelle. Eine gezielte Infiltration bringt bei einem Teil der Patienten rasche, meist vorübergehende Schmerzlinderung, und bei guter Wirkung folgt die Radiofrequenzablation (RFA), die die Schmerznerven der Facettengelenke für längere Zeit ausschaltet.
ISG-Syndrom
Das Iliosakralgelenk ist Schätzungen zufolge für etwa 15–30 % der chronischen Kreuzschmerzen verantwortlich, wird aber häufig übersehen. ISG-Infiltration und ISG-Radiofrequenzablation sind gezielte Eingriffe, die Diagnose und Therapie in einem verbinden.
Osteoporotischer Wirbelbruch
Ein osteoporotischer Wirbelbruch kann aus dem Nichts entstehen und starke Schmerzen sowie eine zunehmende Buckelhaltung verursachen. Die Vertebroplastie – Knochenzement-Einspritzung unter Bildkontrolle – stabilisiert den Wirbel und lindert Schmerzen oft schon am Tag nach dem Eingriff.
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Unsere Experten
Interventionelle Radiologen
PD Dr. med. Arash Najafi
Facharzt FMH Radiologie, Spezialisierung Interventionelle Radiologie
Dr. med. Lorant Szabo
Facharzt FMH Radiologie, Spezialisierung Interventionelle Radiologie
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