Medizinisch geprüft von PD Dr. med. Arash Najafi · Stand: Oktober 2026
Kurz beantwortet
In der Frauengesundheit behandelt die IRZ in Zürich Uterusmyome, Adenomyose, Bauchwandendometriose, das Pelvic-Congestion-Syndrom, ausgewählte kleine Brustkrebstumoren, Fibroadenome und Ovarialzysten. Als Alternative zur Operation setzen wir bildgesteuerte, minimal-invasive Verfahren wie Embolisation, HIFU und Cryoablation ein, ohne Vollnarkose und oft ambulant. Dabei arbeiten wir eng mit Ihrer Gynäkologin oder Ihrem Gynäkologen zusammen.
Zu viele Frauen hören jahrelang denselben Satz: «Das gehört dazu.» Monatelange Regelschmerzen, starke Blutungen, ein ständiges Druckgefühl im Unterleib: Beschwerden, die das Leben einschränken und die Lebensqualität erheblich belasten. Und trotzdem bleibt die einzige empfohlene Lösung oft eine Operation, die mit erheblichen Risiken und einer langen Erholung verbunden ist.
Die Interventionelle Radiologie eröffnet hier neue Möglichkeiten. Für viele gynäkologische Erkrankungen, die früher fast zwingend ein Skalpell erforderten, stehen heute bildgesteuerte, minimal-invasive Eingriffe zur Verfügung: ambulant oder mit einer Übernachtung, ohne Vollnarkose und mit Ergebnissen, die sich wissenschaftlich belegen lassen.
Sie stehen nicht vor einer Entweder-oder-Entscheidung. Sie haben jetzt mehr Optionen.
Bei der IRZ in Zürich behandeln wir ein breites Spektrum von Frauenleiden, von der Myomembolisation bis zur Behandlung des Pelvic-Congestion-Syndroms. Unser erfahrenes Team der Interventionellen Radiologie arbeitet eng mit Ihrer Gynäkologin oder Ihrem Gynäkologen zusammen.
Alle Eingriffe werden nach einem ausführlichen Beratungsgespräch und in Absprache mit Ihrem Behandlungsteam durchgeführt.
Unsere Behandlungen
Frauengesundheit im Überblick
Uterusmyome
Myome sind gutartige Geschwülste der Gebärmutter, die bis zu 70 % aller Frauen betreffen. Sie können starke Blutungen, Druck im Unterleib und Erschöpfung verursachen. Die Myomembolisation (Uterine Artery Embolization, UAE) unterbricht die Blutversorgung der Myome minimal-invasiv über einen Katheter: Die Myome schrumpfen, die Beschwerden nehmen ab. Es braucht keinen Schnitt und keine Vollnarkose, und die Erholungszeit ist kurz. Eine weitere interventionelle Option ist der MR-gesteuerte HIFU (hochintensiver fokussierter Ultraschall), der gänzlich ohne Schnitt auskommt.
Adenomyose
Bei der Adenomyose wächst Gebärmutterschleimhaut in die Muskelwand der Gebärmutter ein. Die Folge sind starke Regelschmerzen und Blutungen, die oft über Jahre unerkannt bleiben. Die Interventionelle Radiologie bietet Embolisation und HIFU als schonende Alternativen zur Hysterektomie.
Endometriose (Bauchwand)
Endometriose betrifft schätzungsweise jede zehnte Frau und verursacht chronische Beckenschmerzen, Unfruchtbarkeit und eine eingeschränkte Lebensqualität. Die IRZ bietet die Cryoablation von Endometrioseherden in der Bauchwand an, oft in Ergänzung zur gynäkologischen Behandlung.
Pelvic-Congestion-Syndrom (PCS)
Hinter chronischen Unterbauchschmerzen ohne klare Ursache steckt oft das Pelvic-Congestion-Syndrom: erweiterte Venen im Becken, in denen sich das Blut staut und die Schmerzen verursachen. Die Ovarialvenenembolisation verschliesst die betroffenen Venen gezielt und dauerhaft, ambulant, unter örtlicher Betäubung und leichter Sedierung.
Brustkrebs (Mammakarzinom)
Kleine, biologisch günstige Brustkrebstumoren (≤ 1,5 cm, ER+, HER2−) können heute durch ultraschallgesteuerte Cryoablation zerstört werden: ohne chirurgischen Schnitt, ohne Narkose, oft ambulant. Bei sorgfältig ausgewählten Patientinnen ersetzt die Behandlung die operative Tumorentfernung. Ergänzt wird sie in der Regel durch eine Hormontherapie, je nach Alter und Risiko auch durch eine Strahlentherapie.
Fibroadenome der Brust
Gutartige Brustknoten, die wachsen oder stören, müssen heute nicht mehr chirurgisch entfernt werden. Cryoablation und HIFU behandeln Fibroadenome gezielt und narbenfrei, unter Ultraschallkontrolle, ambulant und ohne Vollnarkose.
Ovarialzysten
Persistierende oder symptomatische Eierstockzysten, die Schmerzen oder Druck verursachen, können durch ultraschallgesteuerte Aspiration und Alkohol-Sklerosierung minimal-invasiv behandelt werden, als schonende Alternative zur chirurgischen Entfernung.
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Unsere Experten
Interventionelle Radiologen
PD Dr. med. Arash Najafi
Facharzt FMH Radiologie, Spezialisierung Interventionelle Radiologie
Dr. med. Lorant Szabo
Facharzt FMH Radiologie, Spezialisierung Interventionelle Radiologie
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