Medizinisch geprüft von PD Dr. med. Arash Najafi · Stand: Oktober 2026
Kurz beantwortet
Die IRZ in Zürich behandelt Männerleiden minimal-invasiv und bildgesteuert: die vergrösserte Prostata (BPH) mit der Prostataarterienembolisation (PAE), das lokal begrenzte Prostatakarzinom mit fokaler Therapie (Cryoablation oder IRE), die Varikozele mit einer Embolisation der Hodenvene und vaskulär bedingte Erektionsstörungen mit Katheterverfahren. Dabei arbeiten wir eng mit Urologinnen und Urologen sowie Hausärztinnen und Hausärzten zusammen.
Über Beschwerden unterhalb der Gürtellinie sprechen Männer selten gerne, weder mit dem Arzt noch im privaten Umfeld. Häufiger nächtlicher Harndrang, ein nachlassender Harnstrahl, Schmerzen im Hodensack oder Erektionsprobleme: Diese Themen werden oft zu lange verschwiegen, obwohl sie die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und sich zuverlässig behandeln lassen.
Die Interventionelle Radiologie bietet für diese Erkrankungen diskrete, wirksame und minimal-invasive Lösungen.
Was das bedeutet: keine mehrstündige Operation, kein wochenlanger Spitalaufenthalt, keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auf die Sexualfunktion, die gerade bei klassischen Prostataeingriffen ein häufiges Problem sind.
Wir arbeiten eng mit Urologinnen und Urologen sowie Hausärztinnen und Hausärzten zusammen: für eine gemeinsame Entscheidung, welche Therapie für Sie die richtige ist.
Unsere Behandlungen
Männergesundheit im Überblick
Vergrösserte Prostata (BPH)
Die benigne Prostatahyperplasie ist feingeweblich bei etwa 50 % der Männer über 60 nachweisbar; nur ein Teil davon hat Beschwerden wie häufigen Harndrang, einen schwachen Harnstrahl und das Gefühl einer unvollständig entleerten Blase. Die Prostataarterienembolisation (PAE) lässt die Prostata durch einen gezielten Gefässverschluss schrumpfen; bei der Cryoablation wird das Gewebe auf unter −120 °C gekühlt und schrumpft so auf natürliche Art. Beides erfolgt ohne Operation, ohne Vollnarkose und mit deutlich geringerem Risiko für sexuelle Nebenwirkungen als die klassische TURP.
Prostatakarzinom
Für das lokal begrenzte Prostatakarzinom bieten fokale Therapien wie Cryoablation und IRE eine minimal-invasive Alternative zur radikalen Prostatektomie, mit dem Ziel, den Tumor zu behandeln und gleichzeitig Kontinenz und Potenz zu erhalten. Dabei wird nur der Tumor behandelt, nicht die gesamte Prostata.
Varikozele
Erweiterte Venen im Hodensack verursachen ein ziehendes Schweregefühl, können die Spermienqualität beeinträchtigen und Unfruchtbarkeit begünstigen. Die Embolisation der Gonadenvene ist ein ambulanter Eingriff unter örtlicher Betäubung und leichter Sedierung, der die betroffenen Venen dauerhaft verschliesst: eine schonende Alternative zur chirurgischen Ligatur.
Erektile Dysfunktion
Wenn Erektionsstörungen eine vaskuläre Ursache haben, also zu enge Arterien oder undichte Venen (venöses Leck), kann die Interventionelle Radiologie gezielt eingreifen: durch Aufdehnung der Penisgefässe oder einen kathetergesteuerten Venenverschluss. Diese Behandlungsoption ist bisher vielen Männern unbekannt.
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Unsere Experten
Interventionelle Radiologen
PD Dr. med. Arash Najafi
Facharzt FMH Radiologie, Spezialisierung Interventionelle Radiologie
Dr. med. Lorant Szabo
Facharzt FMH Radiologie, Spezialisierung Interventionelle Radiologie
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