Kniearthrose: Ohne Operation behandeln – Gelenkembolisation und Nervenablation in Zürich

Medizinisch geprüft von PD Dr. med. Arash Najafi · Stand: Oktober 2026

Kurz beantwortet

Bei Kniearthrose (Gonarthrose) bieten die Gelenkembolisation (GAE) und die genikuläre Nervenablation zwei minimal-invasive Optionen, wenn Physiotherapie und Medikamente nicht mehr ausreichen. Bei der GAE verschliessen Mikropartikel über einen feinen Katheter gezielt krankhaft neu gebildete Blutgefässe im Knie; die gesunden Hauptarterien bleiben offen. Die Nervenablation schaltet die schmerzleitenden Nerven des Knies mit Radiofrequenz-Wärme aus.

Jede Treppe ist ein Test. Lange Spaziergänge sind Erinnerungen. Und nachts zieht es wieder – dieses vertraute, dumpfe Ziehen im Knie, das kaum noch loslässt. Kniearthrose ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen, und für viele Betroffene stellt sich irgendwann die Frage: Gibt es noch etwas zwischen «Physiotherapie hilft nicht mehr» und «Knie-TEP»?

Die Antwort lautet: Ja. Die Gelenkembolisation (GAE) und die genikuläre Nervenablation bieten zwei minimal-invasive Optionen, die bei sorgfältig ausgewählten Patienten eine nachhaltige Schmerzlinderung erreichen können.

Auf einen Blick

Verfahren

Gelenkembolisation (GAE) über einen feinen Katheter; ergänzend oder alternativ genikuläre Nervenablation mit Radiofrequenz-Wärme

Betäubung

GAE unter örtlicher Betäubung

Dauer

GAE 60–90 Minuten, Nervenablation 30–45 Minuten

Aufenthalt

Ambulant oder kurzstationär, mit kurzer Überwachungsphase nach dem Eingriff

Erholung

1–3 Tage leichte Schonung, dann normale Alltagsaktivitäten; intensiver Sport erst nach 2–3 Wochen

Was ist Kniearthrose (Gonarthrose)?

Symptome und Ursachen

Kniearthrose entsteht durch den fortschreitenden Abbau des Gelenkknorpels im Knie. Wenn der Knorpel dünner wird, reiben Knochen auf Knochen – es entstehen Entzündungen, Schmerzen und Steifigkeit. Die Gonarthrose ist die häufigste Form der Arthrose überhaupt und betrifft allein in der Schweiz Hunderttausende von Menschen.

Typische Beschwerden:

Schmerzen beim Gehen, Treppensteigen oder nach längerem Sitzen

Morgensteifigkeit im Knie (bessert sich nach dem Anlaufen)

Schwellung oder Wärme im Kniegelenk

Knacken oder Reiben im Gelenk

Zunehmende Einschränkung der Beweglichkeit

Was viele nicht wissen: Arthrose ist keine reine «Verschleisserkrankung». Chronische Entzündung spielt eine zentrale Rolle – insbesondere die Entzündung der Gelenkinnenhaut (Synovitis). Diese Entzündung führt zur Bildung neuer Blutgefässe, die wiederum Schmerzen unterhalten.

Wie wirkt die Gelenkembolisation (GAE)?

Behandlungsoption 1: Genikuläre Arterienembolisation

Der biologische Mechanismus – warum die GAE wirkt

Bei chronischer Kniearthrose bilden sich in der entzündeten Gelenkinnenhaut (Synovium) und im subchondralen Knochen krankhaft neue, abnorme Blutgefässe – ein Prozess namens pathologische Neovaskularisierung. Diese neu gebildeten Gefässe wachsen häufig nicht allein: Sie bringen feine Nervenfasern mit (neurovascular ingrowth). Diese Nervenfasern können Schmerzsignale zum Gehirn leiten, auch in Ruhe und nachts.

Die GAE setzt genau an diesem Mechanismus an: Unter Röntgenkontrolle wird ein feiner Katheter selektiv bis in die pathologischen Kniearterien geführt. Dort werden Mikropartikel (100–300 Mikrometer) injiziert, die die neu gebildeten, krankhaften Gefässe verschliessen – gezielt und selektiv, während die gesunden Hauptarterien des Knies offen bleiben. Ziel ist, dass die Entzündungsaktivität sinkt und der Schmerzkreislauf unterbrochen wird.

Der Eingriff – Schritt für Schritt

Vor dem Eingriff

MRI oder Röntgen des Knies zur Beurteilung der Arthrose. Duplex-Ultraschall mit Farbdoppler zum Nachweis der Neovaskularisierung. Nüchternheit für mindestens 6 Stunden vor dem Eingriff. Blutverdünner werden in Absprache pausiert.

Zugang und Navigation

Unter örtlicher Betäubung wird eine kleine Punktion in der Leistenarterie angelegt (Zugang: ca. 2 mm). Ein dünner Katheter (< 2 mm Durchmesser) wird unter Röntgendurchleuchtung (Fluoroskopie) präzise zu den Kniearterien navigiert.

Diagnostische Angiographie

Zunächst wird Kontrastmittel injiziert und ein Angiogramm (Gefässdarstellung) angefertigt. Dabei zeigen sich die krankhaft neu gebildeten Gefässe als dichte, blumenkohlförmige Anfärbung («Blush») – exakt an den Stellen, die mit dem Knieschmerz korrelieren.

Selektive Embolisation

Mit einem Mikrokatheter (< 1 mm) werden die erkrankten Gefässäste selektiv angesteuert und mit Mikropartikeln verschlossen. Pro Knie werden durchschnittlich 2–3 Arterienäste embolisiert. Gesunde Hauptarterien – einschliesslich der sechs Hauptgenikulararterien, die den Knochen und Knorpel versorgen – bleiben offen.

Sicherheitscheck

Ein abschliessendes Angiogramm bestätigt, dass die pathologischen Gefässe verschlossen und die normalen Kniearterien intakt sind.

Dauer

60–90 Minuten, danach eine kurze Überwachungsphase.

Nach dem Eingriff

1–3 Tage leichte Schonung, dann normale Alltagsaktivitäten. Eine erste Besserung ist oft nach 1–2 Wochen spürbar; die Wirkung kann in den folgenden Monaten weiter zunehmen.

Nach dem Beratungsgespräch erhalten Sie ein detailliertes Patienteninformationsblatt.

Wie funktioniert die genikuläre Nervenablation?

Behandlungsoption 2: Radiofrequenzablation

Als ergänzendes oder alternatives Verfahren steht die genikuläre Nervenablation zur Verfügung. Die genikulären Nerven sind feine Nervenfasern, die Schmerzsignale aus dem Kniegelenk zum Gehirn weiterleiten. Durch Radiofrequenz-Wärme (ca. 80 °C) werden diese Nervenfasern unter Bildkontrolle gezielt ausgeschaltet.

Wichtig: Die genikuläre Nervenablation ist rein analgetisch, also schmerzlindernd. Sie unterbricht die Schmerzleitung, verändert aber weder den Entzündungsmechanismus noch die Gelenkstruktur. Sie ist daher oft eine Ergänzung zur GAE und keine Konkurrenz.

Ablauf der Nervenablation

Der Eingriff

Unter Röntgenkontrolle (Fluoroskopie) oder CT-Steuerung werden feine Elektroden an die genikulären Nerven platziert. Nach einem Impedanz- und Stimulationstest, der sicherstellt, dass motorische Nerven nicht betroffen sind, wird Radiofrequenz-Wärme (ca. 80 °C, 90 Sekunden) appliziert.

Dauer

30–45 Minuten.

Wirkungsbeginn

Typischerweise 1–2 Wochen nach dem Eingriff – so lange braucht der Nerv, bis er «deaktiviert» ist.

Wirkungsdauer

Häufig 6–12 Monate, bei einem Teil der Patienten auch länger; dann langsame Nervenregeneration. Bei nachlassender Wirkung ist eine Wiederholung möglich.

Was sagt die Wissenschaft?

Studienlage, vor allem zur GAE

Die wichtigsten Studienergebnisse im Überblick:

78 %

Nach 12 Monaten erreichten 78 % der Patienten eine klinisch relevante Schmerzlinderung (Taslakian et al., 2023; Metaanalyse zur GAE, überwiegend Fallserien).

92 %

92 % der Patienten erreichten nach 12 Monaten eine klinisch relevante Verbesserung im WOMAC-Gesamtscore für Funktion, Steifigkeit und Schmerz (Taslakian et al., 2023).

5,2 %

Die 2-Jahres-Rate für eine Knieprothesenimplantation nach GAE lag bei nur 5,2 % – das heisst, über 94 % der Patienten kamen in diesem Zeitraum ohne Prothese aus (Taslakian et al., 2023).

  • Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse (Taslakian et al., Osteoarthritis and Cartilage Open, 2023; 270 Patienten, 9 Studien, überwiegend Fallserien) zeigt: Auf der VAS-Schmerzskala (0–100) sanken die Schmerzen in den ersten 12 Monaten im Durchschnitt um 34 bis 39 Punkte.
  • Der WOMAC-Gesamtscore (Funktion, Steifigkeit, Schmerz; 0–100) verbesserte sich innerhalb von 12 Monaten im Durchschnitt um 28 bis 34 Punkte.
  • Nebenwirkungen: überwiegend geringfügig und selbstlimitierend. Vorübergehende Hautverfärbung (11,6 %), kleines fokales Hautgeschwür (0,3 %). Schwerwiegende Komplikationen sind selten.
  • FDA-Breakthrough-Device-Status: Die verwendeten Mikrosphären erhielten von der US-amerikanischen FDA 2023 den Breakthrough-Device-Status – ein Zeichen für das hohe klinische Interesse und die Evidenzlage.
  • Genikuläre Nervenablation: Randomisierte kontrollierte Studien zeigen eine Wirkung. In einer Studie (Davis et al., Reg Anesth Pain Med 2018; gekühlte RFA) hatten nach 6 Monaten 74 % der Patienten mindestens 50 % weniger Schmerzen – gegenüber 16 % nach einer Kortison-Injektion ins Gelenk. Eine systematische Übersichtsarbeit fand eine solche Schmerzhalbierung bei rund der Hälfte der Patienten nach 6 Monaten und bei gut 40 % nach 12 Monaten.

Für wen sind GAE und Nervenablation geeignet?

Und für wen nicht

Geeignet für die GAE
  • Knieschmerzen durch Gonarthrose (Kellgren-Lawrence-Grad 1–3, bei Grad 4 nur im Einzelfall), die auf Physiotherapie und Medikamente nicht mehr ausreichend ansprechen
  • Nachgewiesene Neovaskularisierung im Duplex-Ultraschall oder MRI
  • Patienten, die eine Knie-TEP vermeiden oder hinauszögern möchten
  • Patienten mit erhöhtem Operationsrisiko
Nicht oder eingeschränkt geeignet (GAE und Nervenablation)
  • Aktive systemische Entzündungserkrankung im Schub (rheumatoide Arthritis, Psoriasisarthritis)
  • Gelenkinfektionen
  • Floride Durchblutungsstörungen der Beine (schwere PAVK)

Geeignet für die Nervenablation

  • Knieschmerz bei sehr fortgeschrittener Arthrose, wenn eine Prothese noch nicht gewünscht ist (Brückentherapie)

Häufige Fragen zur Behandlung der Kniearthrose

FAQ

Ja. Die Gelenkembolisation (GAE) wurde speziell für Patienten entwickelt, deren Knieschmerzen trotz Physiotherapie und Injektionen bestehen, die aber für eine Knieprothese noch zu jung sind oder deren Arthrose noch nicht schwer genug ist. In einer Metaanalyse (9 Studien, 270 Patienten) benötigten über 94 % der Patienten innerhalb von 2 Jahren keine Knieprothese.

Hyaluronsäure-Injektionen bieten eine vorübergehende Linderung (Wochen bis Monate) und müssen regelmässig wiederholt werden. Die GAE hingegen zielt auf eine mögliche Ursache des Schmerzes – pathologische Neugefässe in der entzündeten Gelenkschleimhaut – und zeigte in Fallserien bei vielen Patienten eine Schmerzlinderung über bis zu 2 Jahre. Die GAE ist in der Regel ein einmaliger Eingriff und keine Dauerbehandlung.

Die GAE ist keine Alternative zur Knieprothese bei schwerer, endgradiger Arthrose (Kellgren-Lawrence-Grad 4 mit Knochen-auf-Knochen-Kontakt). Sie kann aber eine Option für Patienten mit leichter bis mittelschwerer Arthrose (Grad 1–3) sein, bei denen die Schmerzintensität nicht zur Arthroseschwere passt – ein häufiges klinisches Szenario.

Bei sorgfältig ausgewählten Patienten hielten die Ergebnisse in Studien meist Monate bis Jahre an. Bei unzureichender Wirkung kann eine zweite Embolisation erwogen werden. Die Embolisation kann bei Bedarf grundsätzlich wiederholt werden.

Die sogenannte pathologische Neovaskularisierung – das unkontrollierte Einwachsen neuer Blutgefässe in entzündetes Gewebe – verläuft oft nicht allein. Diese Gefässe wachsen häufig zusammen mit feinen Nervenfasern ein (neurovascular ingrowth). Diese Nervenfasern können Schmerzsignale zum Gehirn weiterleiten, auch ohne dass gerade eine akute Verletzung vorliegt. Die Gelenkembolisation verschliesst gezielt diese krankhaften Gefässe – und soll so auch die Reizung der begleitenden Schmerznerven verringern.

Das zeigt die Bildgebung: Ein Duplex-Ultraschall mit Farbdoppler oder ein MRI mit Kontrastmittel kann die Neovaskularisierung im betroffenen Gewebe sichtbar machen. Im Beratungsgespräch bei der IRZ beurteilen wir gemeinsam mit Ihnen die Bildgebung und prüfen, ob eine Gelenkembolisation in Ihrer Situation sinnvoll ist.

Die Gelenkembolisation eignet sich für Patienten mit chronischen Gelenkschmerzen durch Arthrose oder Tendinopathie, die auf konservative Therapien (Physiotherapie, Medikamente, Infiltrationen) nicht ausreichend angesprochen haben und eine Operation vermeiden oder hinauszögern möchten. Nicht geeignet ist sie bei aktiver systemischer Entzündungserkrankung (z. B. rheumatoide Arthritis im Schub), bei sehr fortgeschrittener Arthrose ohne Restknorpel oder bei Gelenkinfektionen.

Nein. Die Gelenkembolisation verändert das Gelenk strukturell nicht. Sie nimmt eine eventuelle spätere Prothese oder Operation weder vorweg, noch verhindert sie diese. Sie kann jedoch wertvolle Zeit gewinnen und die Lebensqualität in der Zwischenzeit deutlich verbessern.

Wir empfehlen nach der Gelenkembolisation eine kurze Erholungsphase von 1–3 Tagen, in der Sie das behandelte Gelenk nicht überbelasten sollten. Leichte Aktivitäten und Alltagsbewegungen sind danach erlaubt und sogar erwünscht, da Bewegung die Regeneration fördert. Intensive sportliche Belastung sollte für 2–3 Wochen pausiert werden.

Die GAE wirkt auf den Entzündungsmechanismus: Sie verschliesst die krankhaften Blutgefässe, die die Entzündung und den Schmerz unterhalten. Die Nervenablation blockiert die Schmerzleitung aus dem Knie, ohne die Entzündung selbst zu behandeln. Beide Verfahren können miteinander kombiniert werden. Welches für Sie geeignet ist, besprechen wir im Beratungsgespräch anhand Ihrer Bildgebung und Beschwerden.

Häufig 6–12 Monate, bei einem Teil der Patienten auch länger, da sich die Nervenfasern langsam regenerieren. Wenn die Wirkung nachlässt, kann die Nervenablation wiederholt werden.

Kortison wirkt rasch entzündungshemmend, aber kurzfristig – in der Regel einige Wochen. Bei wiederholtem Einsatz kann Kortison das Knorpelgewebe langfristig schädigen. Die GAE zielt auf einen möglichen Treiber der Entzündung – die Neovaskularisierung – und hat das Potenzial einer nachhaltigeren Wirkung über Monate bis Jahre. Zudem kann sie bei Bedarf wiederholt werden.

Nach der Gelenkembolisation sind leichte Reaktionen am behandelten Gelenk normal und harmlos.

Normal und zu erwarten:

  • Die behandelte Region kann in den ersten 24–48 Stunden etwas wärmer, leicht geschwollen oder druckempfindlicher sein als zuvor – eine normale Entzündungsreaktion auf die Embolisation, die rasch abklingt
  • Gelegentlich eine vorübergehende, leicht bläuliche bis gelbliche Hautverfärbung über dem Gelenk; auch sie ist harmlos und bildet sich zurück

Bitte kontaktieren Sie uns umgehend bei:

  • Starker Rötung, zunehmender Wärme und Schwellung des Kniegelenks (mögliche Infektion oder Gelenkreizung)
  • Fieber über 38,0 °C in Kombination mit Knieschmerzen
  • Hautgeschwür oder offenem Bereich an der Haut über dem Knie (seltene Komplikation: kutane Ischämie)
  • Rötung, Schwellung oder Eiter an der Einstichstelle (Leiste)
Wissenschaftliche Referenzen
  1. Metaanalyse Taslakian B, Miller LE, Mabud TS, et al. Genicular artery embolization for treatment of knee osteoarthritis pain: systematic review and meta-analysis. Osteoarthr Cartil Open. 2023;5(2):100342. PubMed ↗
  2. Metaanalyse Epelboym Y, Mandell JC, Collins JE, et al. Genicular artery embolization as a treatment for osteoarthritis related knee pain: a systematic review and meta-analysis. Cardiovasc Intervent Radiol. 2023;46(6):760–769. PubMed ↗
  3. Fallserie Okuno Y, Korchi AM, Shinjo T, et al. Midterm clinical outcomes and MR imaging changes after transcatheter arterial embolization as a treatment for mild to moderate radiographic knee osteoarthritis resistant to conservative treatment. J Vasc Interv Radiol. 2017;28(7):995–1002. PubMed ↗
  4. Prospektive Studie Padia SA, Genshaft SJ, Blumstein GW, et al. Genicular artery embolization for the treatment of symptomatic knee osteoarthritis. JB JS Open Access. 2021;6(4):e21.00085. PubMed ↗
  5. Randomisierte Studie Davis T, Loudermilk E, DePalma M, et al. Prospective, multicenter, randomized, crossover clinical trial comparing the safety and effectiveness of cooled radiofrequency ablation with corticosteroid injection in the management of knee pain from osteoarthritis. Reg Anesth Pain Med. 2018;43(1):84–91. PubMed ↗
  6. Systematische Übersicht Kanjanapanang N, Madrid R, Lin PP, et al. Effectiveness of genicular nerve radiofrequency ablation in osteoarthritis and post-surgical knee pain: systematic review. Pain Med. 2026;27(2):189–208. PubMed ↗
  7. Randomisierte Studie McAlindon TE, LaValley MP, Harvey WF, et al. Effect of intra-articular triamcinolone vs saline on knee cartilage volume and pain in patients with knee osteoarthritis: a randomized clinical trial. JAMA. 2017;317(19):1967–1975. PubMed ↗

Literatur geprüft im Oktober 2026

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